Text

Das alles benötigt Text. © Pixabay/Gerd Altmann

Hassen Sie es auch so, wenn andere Ihre Zeit mit langweiligem und fadem Gequassel verschwenden? Eben. Gleiches gilt für das geschriebene Wort. Gelungene Texte müssen Leser:innen packen und verständlich sein. Umso digitaler und schneller unsere Welt wird, desto wichtiger sind gut geschriebene Texte.

Was ist ein guter Text?

Nein, das ist keine Geschmacksfrage! Ein guter Text ist kein reines Schicksal, kein purer Glücksfall. Um Leser:innen mitzureißen, ist handwerkliches Wissen über das Schreiben nötig.

Für Journalismus und in der PR gibt das Hamburger Verständniskonzept eine Orientierung. Das Modell definiert vier Verständlichmacher:

  • Einfachheit
  • Gliederung/Ordnung
  • Kürze/Prägnanz
  • Anregende Zusätze

Mit Einfachheit ist gemeint, dass der Text keine Bandwurmsätze und keine unverständlichen Fremdwörter enthalten sollte. Das relativiert sich allerdings durch die Zielgruppe. In Fachtexten, etwa für IT-ler oder Mediziner, werden Fachbegriffe nicht erläutert. Die Leser:innen verstehen sie auch so. Anders ist das, wenn dieselben Themen die breite Masse der Verbraucher:innen ansprechen sollen. Dann sollten Sie Fachbegriffe vermieden oder verständlich erklären.

Journalismus und PR

Die Zielgruppe spielt eine Rolle, wenn es darum geht, wie ein Text geschrieben wird. Das ist auch im Journalismus so. Die BILD etwa hat ein lesbar anderes Publikum als die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ).

In der PR beeinflussen die Ziele und Zielgruppen die Art, wie geschrieben wird. Verquast formuliertes PR-Geschreibsel zeugt keineswegs von Qualität. Auch in der Pressearbeit ist eine lebendige Schreibe hilfreich. Das gilt umso mehr in Zeiten, in denen Pressetexte nicht mehr nur an die Medien verschickt, sondern auch selbst auf entsprechenden Online-Portalen wie openpr.de oder dem eigenen Internetauftritt veröffentlicht werden und ihr Publikum über die Suchmaschinen finden sollen.

Suchmaschine liest mit

Apropos Suchmaschinen. Wer bei Google und Co weit oben im Ranking stehen will, sollte SEO-Kenntnisse haben. Denn die Künstliche Intelligenz liest mit. Und wertet.

Auf meinem Blog liest übrigens Yoast SEO mit. Dieses Plugin gibt grünes, orangefarbenes oder rotes Licht, je nachdem, wie zufrieden es mit meiner Arbeit ist. Ihm habe ich meinen ersten Blog-Beitrag gewidmet.



Meine Kenntnisse im Überblick

  • Journalistische Genres
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